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Call of Duty: 2020 für Herbst angekündigt, erstmals ohne Nennung eines Studios; Mehrere Remaster & Reboots in Arbeit, Enthüllung in 2020

by Ed Snow

Call of Duty: 2020 für Herbst angekündigt, erstmals ohne Nennung eines Studios; Mehrere Remaster & Reboots in Arbeit, Enthüllung in 2020

Im  Rahmen der aktuellen Investorenkonferenz zu Q4 2019 sprach Activision über den erfolgreichen Verkauf von „Call of Duty: Modern Warfare“.  Im Zuge dessen wurde ebenfalls mitgeteilt, dass die Umstellung auf ein Verkaufsmodell ohne Season-Pass und dem neuen System für Mikrotransaktionen größere Gewinne erzielt werden konnten, als in den Jahren zuvor. Die In-Game Verkäufe in „Call of Duty: Modern Warfare“ sind 50% höher als in „Call of Duty: Black Ops 4. Insgesamt beläuft sich der Umsatz des vergangenen Jahrs auf 3.3 Milliarden US-Dollar durch Mikrotransaktionen.

Darüber hinaus heißt es, dass „Call of Duty: Modern Warfare“ der erfolgreichste Teil der aktuellen Konsolengeneration ist. Das Unternehmen glaubt jedoch, dass der diesjährige Ableger nicht an die Verkaufszahlen aus dem letzten Jahr anknüpfen kann. Durch den zusätzlichen Erfolg von „Call of Duty: Mobile“ ist zudem die Spielerbasis des Franchise im Jahr 2019 von 40 auf 90 Millionen Spieler gewachsen.

Neuer Ableger im Herbst, Mehrere Remaster & oder Reboots / Reinterpretationen in Arbeit; Enthüllung noch in diesem Jahr

Des Weiteren spricht das Unternehmen davon, dass sich gleich mehrere Remaster und oder Neuinterpretationen bekannter Titel in Arbeit befinden. Sie sollen noch in diesem Jahr angekündigt werden. Zum nächsten „Call of Duty“ Ableger heißt es außerdem, dass dieser im Herbst erscheinen soll. Aber zum ersten Mal überhaupt nannte der Konzern nicht das zuständige Entwicklerstudio.

In den letzten Jahren haben sich die Studios „Treyarch“, „Infnity Ward“ und „Sledge Hammer Games“ dabei immer im Zyklus von 3 Jahren abgewechselt. Unterstützt wurden sie dabei immer von „Benoxx“ und „Raven Software“. In diesem Jahr wäre normalerweise also Sledge Hammer Games an der Reihe. Doch eine Fortführung dieses Zyklus in 2020 findet so nicht statt.

Wie wir aber bereits 2019 von mehreren Quellen erfahren haben, wurde die Leitung der Entwicklung von „Call of Duty 2020“ an Treyarch übertragen. Grund dafür waren interne Spannungen zwischen „Sledge Hammer Games“ und „Raven Software“. Diese führten dazu, dass die Entwicklung ins Stocken geriet. Den Quellen zufolge arbeitet Treyarch nun gemeinsam mit SHG und Raven Software an einem „Call of Duty: Black Ops“ Reboot. Das wird nun auch durch die heutigen Aussagen von Activision im Bezug auf eine Neuinterpretation bekannter Marken untermauert.

MW2/3 Remasterd noch in diesem Jahr, oder weiterhin Back-Up-Plan?

Schon im Jahr 2018 gab es erste Hinweise auf eine Neuauflage von „Call of Duty: Modern Warfare“. Im letzten Jahr haben wir dann von TGR erfahren, dass „Modern Warfare 2 Remasterd“ fertiggestellt ist, und ebenfalls eine Neuauflage von „Modern Warfare 3“ entsteht. Nachdem diese nicht wie zunächst angenommen, mit dem Reboot von „Modern Warfare“ veröffentlicht wurden, nahmen wir an, dass sie als eine Art Back Up Plan von Activision zurückgehalten werden.

Zwar gibt die heutige Investorenkonferenz neue Hoffnung auf eine Enthüllung in diesem Jahr, allerdings stehen auch ein paar neue Fragen im Raum. Beispielsweise die, ob Activision ein Remaster von „Modern Warfare 2“ im selben Jahr veröffentlichen würde, wie das Reboot von „Black Ops“? Eigentlich wäre das nämlich eher untypisch. Auch stellt sich die Frage, ob eine Veröffentlichung von „Modern Warfare 2 Remasterd“ neben dem Battle Royale Modus für „MW2019“ für Activision wirklich rentabel ist. Da Activision auch noch weitere IPs neben dem Call of Duty Franchise vertreibt, könnten sich einige Remaster auch durchaus auf andere Spiele beziehen und wir müssten uns weiterhin in Geduld üben, bis wir endlich wieder „Modern Warfare 2 und 3 Remasterd“ spielen können.

Ein Back Up Plan kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, da nun die drei Studios Treyarch, SHG und Raven Software am Black Ops Reboot arbeiten und Infinity Ward „Modern Warfare 2019 noch in diesem Jahr  mit weiteren Seasons unterstützt, ist kein Team verfügbar, um Call of Duty 2021 zu entwickeln.  Somit könnten die Remaster auch genutzt werden, um die Lücke in 2021 zu füllen.

Was wir über das Black Ops Reboot wissen:

Black Ops Kampagne wird ein düsteres, hartes Reboot

TGR’s Quellen zufolge handelt es sich beim nächsten „Black Ops“ Teil nicht einfach nur um „Call of Duty: Black Ops 5“, sondern um ein Reboot, ähnlich wie es Infinity Ward in diesem Jahr mit „Modern Warfare“ macht. Daher wird der neue Teil auch keine 5 oder ein V im Namen tragen, sondern lediglich „Black Ops“ oder „Black Operations“ heißen. Es könnte ebenfalls ein Namenszusatz eingeführt werden. Raven Software und Sledge Hammer Games haben bereits Abschnitte der Kampagne gescrippted, welche in der Zeit des Kalten Krieges spielen. Hier decken sie die Angaben der Quelle auch mit den Aussagen von Jason Schreier.

Treyarch möchte den Fokus der Geschichte auch dahingehend weiterführen. Zudem werden sie auch neue Assets und Abschnitte ausarbeiten, um so ihre Geschichte zu erzählen. Die Kampagne soll eine sehr realistische, düstere und harte Geschichte des Vietnamkrieges erzählen, die sich über 30 Jahre erstreckt. Man soll den Krieg aus allen Blickwinkeln erleben. Man wird aus den Perspektiven der USA, Südvietnamesen und Vietcongs spielen.


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Zombie Modus

Ebenfalls liegt ein großer Fokus auf dem Zombie Modus. Den Quellen zufolge soll intern darüber diskutiert werden, ob die Charaktere aus der Hauptkampagne in eine von Zombies überrannte Welt gebracht werden und somit im selben Universum wie die Hauptgeschichte angesiedelt sind, oder ob man ein Reboot des Zombie Modus macht, mit den Original Charakteren.

Mit dem Reboot des Zombiemodus werden die meisten Fantasie-Elemente aus dem Modus entfernt, einschließlich der Drachen von Gorod Krovi, der Riesenroboter von Origins und der Apothicons. Treyarch möchte den Modus zu einem spannenderen Erlebnis machen, man soll sich wieder so fühlen, wie als man „Mob of The Dead“ oder das erste Spiel in „Nacht Der Untoten“ gestartet hat.

Multiplayer

Im Bezug auf den Multiplayer heißt es, soll Sledge Hammer Games eine führende Rolle übernehmen. Unklar sei allerdings, ob es dabei um das Karten-Design geht, oder ob sie lediglich den Großteil der Verbesserungen von Infinity Wards neuer Engine für den Multiplayer in „Black Ops V“ portieren sollen. Treyarch hat allerdings die volle Kontrolle und trifft alle Entscheidungen für den Modus.

Integration von Blackout

Raven Software soll die Arbeiten an Blackout übernehmen und den Modus auf die neue Spielengine portieren. Treyarch sieht in dem Modus viel Potenzial und möchte in weiter verbessern. Der neue Blackout-Modus soll sich an eine erwachsenere Zielgruppe richten.

Die Redaktion von GamingINTEL kann die meisten Details durch eigene Quellen bestätigen. Da es sich allerdings um Informationen aus der laufenden Entwicklung handelt, sind Änderungen bis zur finalen Version 2020 vorbehalten.

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