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Xbox Series X: Design & weitere Details zu Project Scarlett; GPU, CPU, I/O Speed, Kühlsystem, Controller

by Ed Snow

Xbox Series X: Design & weitere Details zu Project Scarlett

Im Rahmen der diesjährigen Game Awards hat Microsoft neue Details zu Project Scarlett enthüllt. In Sachen Design lehnt sich Microsoft’s Next Gen Konsole an dem von Mini PC’s an. Ihr könnt die Konsole euren Bedürfnissen entsprechend horizontal oder vertikal aufstellen. Darüber hinaus hat auch der Controller eine Anpassung erhalten. Er wird etwas kleiner ausfallen und verfügt über einen zusätzlichen Share Button sowie ein modulares Hyprid D-Pad. Außerdem kann der Controller auch an der Xbox One, Xbox One S, Xbox One X und selbstverständlich auch an Windows 10 PCs sowie Android und IOS Geräten genutzt werden. Ebenfalls könnt ihr eure alten Controller an der Xbox Series X weiter verwenden.

Performance Angaben zu CPU, GPU etc.

In einem Gespräch mit Gamespot verriet Phil Spencer, dass die GPU der Next Gen Konsole mehr als 8-mal schneller als die der Basis Xbox One (1.4Tflops)  ist und doppelt so schnell, wie die der Xbox One X (6TFlops). Ihr dürft euch laut Spencer auf 120FPS bei 1080p-1440p freuen, 4K mit 60FPS und auch 8K Ausgabe von Filmen. Die Xbox Series X zielt auf etwa 12 TFlops und basiert auf der RDNA-Architektur von AMD. Die neue Architektur bietet diverse Vorteile gegenüber der bisher verwendeten GCN-Architektur.

Gegenüber GCN bietet RDNA:
  • die 1,25-fache Leistung pro Takt.
  • die 1,5-fache Leistung pro Watt.
  • eine Multi-Level Cache-Hierarchie für reduzierte Latenz, höhere Bandbreite und geringerern Energiebedarf.
  • ein neues Design für verbesserte Effizienz und mehr Instruktionen pro Zyklus  (IPC)
  • eine verbesserte Grafik-Pipeline für mehr Leistung pro Takt und höhere Taktraten.

Die CPU soll 4x schneller als die der Current Gen sein. Ob sich diese Angabe auf den Wert der Xbox One (1.75GHz) oder Xbox One X (2.3Ghz) CPU-Takt bezieht ist unklar. In Sachen Kühlung arbeitet die Xbox Series X mit einem einzigen großflächigen Lüfter und zusätzlichen Kühlrippen. Das Kühlsystem soll flüsterleise sein.

Die I/O Geschwindigkeit (IOPS – gibt an, wie viele Ein- und Ausgabe-Befehle pro Sekunde durchgeführt werden können.) der Xbox Series X soll rund 40-mal schneller ausfallen, als die der Current Gen und auch die Bandbreite wurde erhöht. Zudem soll die verbaute NVMe SSD dabei helfen, die Ladezeiten zu eliminieren. Diesen Ansatz verfolgt auch Sony bei der PS5.

Der Name Xbox Series X deutet auch auf mehrere Modelle in naher Zukunft hin. Dazu untermauert der Name auch die Entwicklung eines Einsteigermodells (Lockhart). Das Einsteigermodell soll lediglich eine geringere GPU Leistung haben und zielt auf 1080p-1440p, anstelle von 4K.

Leistungsübersicht

Xbox Series X (4K):

  • GPU: um die 12 Teraflops + ray tracing – NAVI 2
  • CPU: Ryzen2 8 Kerne mit etwa 3.5GHz
  • RAM: 16 GB GDDR6
  • NVMe SSD

Xbox Series S? (Lockhart) mit 1080p – 1440p):

  • GPU: um die  4 Teraflops + ray tracing  NAVI 2
  • CPU: Ryzen 2.  8 Kerne mit etwa 3.5GHz
  • RAM: ?GDDR6
  • NVMe SSD

 

Die Xbox Series X erscheint zum Weihnachtsgeschäft 2020. Vorbestellung sind noch nicht möglich. Wenn Microsoft den üblichen Weg geht, dann dürften die Vorbestellungen zur neuen Konsole kurz nach der Gamescom 2020 live gehen.


Auch interessant: Die Technische Entwicklung der Konsolen seit 1998 / GPU Leistung / Ranking

Alle die es interessiert, können hier einen Bericht über die technische Entwicklung der GPU-Leistung von Konsolen finden. Das Ranking startet im Jahr 1998 und geht bis 2017.


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